Am 22. Februar entscheidet sich, wer Deutschland beim Eurovision Song Contest 2018 vertritt.

Die Kandidaten: Ivy Quainoo, Natia Todua, Xavier Darcy, Ryk, voXXclub und Michael Schulte

Freuen sich auf ihren Job als Moderatoren: Linda Zervakis und Elton ARD©0


„Unser Lied für Lissabon“ – Eine internationale Jury hilft bei der Kandidatensuche für den Eurovision Song Contest 2018


22. FEBRUAR, 20.15 UHR – ARD

Am 22. Februar entscheidet sich, wer Deutschland beim Eurovision Song Contest 2018 vertritt. Dann findet in Berlin der deutsche Vorentscheid „Unser Lied für Lissabon“ statt. Nachdem die deutschen Platzierungen in den vergangenen Jahren zu wünschen übrig ließen, stellte der NDR für 2018 alles auf den Prüfstand. Thomas Schreiber, ARD Koordinator Unterhaltung, hatte schon im Vorfeld einen „radikalen Neuanfang“ angekündigt. Die Auswahl der Kandidaten basiert erstmals auf dem Abstimmungs-Ergebnis der 100 Mitglieder eines Eurovisions-Panels sowie einer 20-köpfigen internationalen Experten-Jury. Von den ursprünglich 4000 möglichen Teilnehmern haben sechs Kandidaten den Sprung nach Berlin geschafft: Xavier Darcy, Ivy Quainoo, Ryk, Michael Schulte, Natia Todua und die Band voXXclub singen im Studio Berlin in Adlershof um das Ticket zum weltgrößten Gesangswettbewerb in Portugal. 


Mit dem Neuanfang geht übrigens auch ein Produzentenwechsel einher: Zeichnete zuletzt noch Raab TV für die Show verantwortlich, liegt die Zuständigkeit nun beim Event-Spezialisten Kimmig Entertainment. Der deutsche Vorentscheid ist am 22. Februar ab 20.15 Uhr live im Ersten zu sehen sowie im Livestream auf eurovision.de. Tagesschau-Moderatorin Linda Zervakis und der ESC-erfahrene Elton moderieren die Show, Regie führt Volker Weicker. 


Neben den Fernsehzuschauerinnen und -zuschauern aus Deutschland entscheiden ein 100-köpfiges Eurovisions-Panel und eine internationale Experten-Jury über den deutschen Beitrag für Lissabon. Die internationale Jury besteht aus 20 Personen, die in den vergangenen Jahren in ihren jeweiligen Heimatländern Mitglieder der nationalen Jury waren und bei der Abstimmung im ESC-Finale ihren musikalischem Sachverstand unter Beweis gestellt haben. 


Auf Grundlage vorher definierter musikalischer Genres sucht der NDR mit Komponisten, Produzenten und Labels für jeden Teilnehmer nach einem authentischen, besonderen Lied. Außerdem wird der dazu passende Auftritt entwickelt, mit dem die Gesangstalente im Februar in Berlin auf die Bühne gehen. Um den Kandidaten die passenden Lieder auf den Leib zu schreiben, kamen am 10. Januar 15 nationale und internationale Texter, Komponisten und Produzenten mit den Acts zu einem dreitägigen Song Writing Camp in Berlin zusammen. 


„Wir haben in den letzten Monaten viele intensive Gespräche geführt, alles auf den Prüfstand gestellt und externen Rat und Kritik eingeholt. Unser Ziel ist ein radikaler Neuanfang, bei dem nichts so bleiben soll, wie es in den letzten Jahren war. Von unseren Partnern, mit denen wir das Konzept entwickelt haben, sind wir begeistert: Mit der richtigen Mischung aus Leidenschaft, Verstand und Analyse wollen wir gemeinsam für den ESC in Deutschland diesen Neuanfang starten. Unser Ziel ist, den internationalen Publikumsgeschmack und die internationale musikalische Fachkompetenz – von der ersten Kandidaten-Auswahl bis zum deutschen Vorentscheid – konsequent zu berücksichtigen und international wiedererkennbarer, kantiger und erfolgreicher zu werden“, erklärt Thomas Schreiber, ARD Koordinator Unterhaltung.

 

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