Rocklegende Peter Kraus legte in Oberkirch eine einstündige Show auf die Bühne

Peter Kraus mit Werner Kimmig und Inge Rendler aus dem Organisationsteam

Hans Weber (Mitte) wurde zum Ehrenmitglied des Kuratoriums ernannt © R. Vallendor (alle Bilder)

Peter Kraus rockte den Dreikönigsball


OBERKIRCH, 6. JANUAR 2016

Rund 81.000 Euro zugunsten krebskranker Kinder sind beim 28. Dreikönigsball in der Erwin-Braun-Halle zusammengekommen. Im neuen Ambiente zeigte ein Rockidol der 60er Jahre, dass es noch nicht zum alten Eisen gehört.

Einen häufig geäußerten Neujahrswunsch stellte Bernd Rendler an den Anfang seiner Begrüßung beim 28. Dreikönigsball: „Gesundheit und Zufriedenheit.“ Im weitesten Sinne habe der Dreikönigsball auch mit dem Thema „Gesundheit“ zu tun. Der Erlös der Benefizveranstaltung biete über den Förderverein für krebskranke Kinder Hilfe und Unterstützung für Familien, die von einem Tag auf den anderen mit der Krebserkrankung eines Kindes konfrontiert werden, die alles auf den Kopf stellt.

Der vor 35 Jahren gegründete Förderverein kann heute jährlich 8500 Spender und 1800 Mitglieder vorweisen. Hinzu komme 20 Jahre Elternhaus mit bisher rund 270.000 Übernachtungen. Bei den Dreikönigsbällen seien 1,3 Millionen Euro Spenden gesammelt worden. Werner Kimmig ergänzte, dass diesmal rund 81.000 Euro gespendet wurden. Diese Summe reiche, um den Betrieb des Elternhaus sechs Wochen lang zu finanzieren.

Charlotte Niemeyer, Ärztliche Direktorin der Kinderkrebsklinik, unterstrich auf ihrer „Tour de Hoffnung“, dass im vergangenen Jahr vielen Kindern geholfen werden konnte. Mehr Transplantationen als je zuvor seien im vergangenen Jahr vorgenommen worden. Die Entscheidung für den Bau einer neuen Kinderklinik (Spatenstich 2017) habe einen Freudenschrei ausgelöst. Doch ohne Elternhaus sei die neue Klinik nicht vorstellbar. 2015 habe man im Elternhaus extrem viele Übernachtungen von Familienangehörigen, auch von Kindern mit Herzerkrankungen oder Asthma, gehabt.

Pro Tag gebe es fünf bis sechs Anfragen für eine Aufnahme; aktuell für ein vierjähriges Kind aus Osteuropa mit einem Gehirntumor. Um die Angebote für Familien mit krebskranken Kindern auf dem bisherigen Niveau zu halten, brauche man, laut Rendler, weiterhin die Hilfe der Sponsoren. Jeder Cent komme an, denn alle Verantwortlichen der Gremien arbeiten absolut kostenlos.

Die Organisatoren Inge und Bernd Rendler sowie Ursula und Werner Kimmig sind Garanten dafür, dass mit dem Dreikönigsball eine der erfolgreichsten privaten Benefizveranstaltungen in ganz Deutschland weiter wirkt. Da die bisherigen Räumlichkeiten nicht mehr zur Verfügung standen, war der Ball in diesem Jahr in die Erwin-Braun-Halle verlegt worden. Das Blumenhaus Busam sorgte für das festliche Ambiente, Jürgen Frey („Feste vom Feinsten“) fürs Menü.

„Das Beste kommt zum Schluss“, kündigte Bernd Rendler dann Rock’n’Roll-Legende Peter Kraus an. Unter dem Titel „Zugabe“ setzt Kraus seine im vergangenen Jahr angekündigte Abschiedstournee fort. Kraus, der seine Tochter durch Krebstod verlor, verzichtete in Oberkirch auf seine Gage. Nichtsdestotrotz legte er eine einstündige Show auf die Bühne, welche die Gäste zu Jubelstürmen mitriss. Die Titel „Sugar Baby“, Elvis Presleys „Don’t be cruel“ und „Love me tender“ sowie der Erfolgssong „Manchmal“ sind nur eine kleine Auswahl davon.

Erschienen in der Acher-Rench-Zeitung am 10. Januar 2016
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Rund 270.000 Übernachtungen konnten in den 20 Jahren gezählt werden

Fritz Pleitgen, Werner Kimmig und Gerd Nettekoven (von links) beim Rundgang

Prof. Dr. Charlotte Niemeyer, Werner Kimmig und Paola Felix (von links)

220 Gäste kamen zur Jubiläumsfeier des Elternhauses, das vor 20 Jahren erbaut wurde

„Ein sicherer Hafen, wenn alles andere ungewiss ist“ – Der Förderverein für krebskranke Kinder Freiburg feierte das 20-jährige Bestehen seines Elternhauses


FREIBURG, 12. SEPTEMBER 2015

Die Freiburger Kinderklinik ohne das Elternhaus? Unvorstellbar wäre das für Prof. Dr. Charlotte Niemeyer. „Das Elternhaus ist das, was die Medizin überhaupt machbar macht“, sagt die Ärztliche Direktorin des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg. Seit genau 20 Jahren gibt es das vom Förderverein für krebskranke Kinder Freiburg gebaute und betriebene Elternhaus auf dem Gelände der Klinik. Das Jubiläum wurde am Samstag, den 12. September, gebührend gefeiert. Mit dabei: 220 geladene Gäste, darunter die Spitze der Klinik, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien, langjährige Förderer und Spender des Fördervereins sowie Paola Felix. Die Sängerin und Moderatorin hatte mit ihrem Mann, Kurt Felix, exakt zehn Jahre zuvor ihre Silberne Hochzeit im Elternhaus gefeiert, zusammen mit dem dortigen Team.

Einen besonderen Stellenwert verlieh der Feier die Anwesenheit des Präsidenten der Deutschen Krebshilfe, Dr. Fritz Pleitgen, und des Vorsitzenden der Stiftung Deutsche Krebshilfe, Gerd Nettekoven. Pleitgen zeigte sich voll des Lobes über das Engagement der vergangenen Jahre und stellte fest: „Mildred Scheel, die Gründerin der Deutschen Krebshilfe wäre von der Freiburger Initiative begeistert gewesen“.

Tatsächlich kann sich die Bilanz des Freiburger Fördervereins , die der Vorsitzende Bernd Rendler zwischen den Reden immer wieder einstreute, sehen lassen. Nicht nur für Familien mit krebskranken Kindern, sondern für alle Bedürftigen stehen im Elternhaus unmittelbar neben der Freiburger Kinderklinik 41 Zimmer mit 73 Betten zur Verfügung. Die monatliche Übernachtungszahl liegt im Durchschnitt bei 1800. Insgesamt konnten bisher rund 270.000 Übernachtungen gezählt werden, so Rendler, Nächte voller Hoffnung oder Sorge.

Das ganzheitliche Konzept einer psychosozialen Betreuung der Familien, einschließlich einer Kindertagesstätte für die gesunden Geschwisterkinder, erfordern einen monatlich Aufwand von 60.000 Euro, die der Freiburger Förderverein immer wieder über Spenden aufbringen muss. Die aktiven Mitglieder lassen seit Jahren keinen Anlass aus, um für die gute Sache zu werben. 40 Millionen Euro hat der Förderverein somit seit seiner Gründung 1980 zusammengetragen. Allein 1,9 Millionen Euro hatte einst der Bau des Elternhauses gekostet, das damals erst das zweite seiner Art in ganz Deutschland war. 2005 kam ein noch zweites Haus, das Haus Ortenau, hinzu. Heute sind 25 Voll- und Teilzeitkräfte, die der Förderverein komplett finanziert, in beiden Einrichtungen beschäftigt.

Lang anhaltenden Beifall gab es für die berührende Ansprache von Linda Aberer, einer betroffenen Mutter. Sie schilderte ihre Erfahrungen im Umgang mit der Krankheit und dem Leben im Elternhaus aus der Sicht einer fünfköpfigen Familie und machte deutlich, wie nach solch einer Diagnose alles Anders ist. „Die Welt steht still, nichts ist mehr wie es war“ „Das Elternhaus“, so eine andere Mutter, „ist so viel mehr als ein Dach über dem Kopf, es ist Zufluchtsort, sicherer Hafen, ein Stück Familie und Stabilität, wenn alles andere so ungewiss ist.“

Prof. Dr. Charlotte Niemeyer erläuterte die Notwendigkeit eines Elternhauses aus medizinischer Sicht und untermauerte ihren Vortrag mit entsprechenden Fakten. Die international renommierte Kinderonkologin schilderte die gesundheitlichen Risiken, denen Eltern durch den Stress, die schlaflosen Nächte, durch den Lärmpegel und die psychischen Belastungen in einem Krankenzimmer ausgesetzt sind. „Deshalb sind wir dankbar, dass es ein Elternhaus gibt“, erklärte sie den Festgästen, „und einen Förderverein, der in ehrenamtlichem Engagement die Voraussetzungen schafft“.

Zu dessen Motoren zählt auch der Oberkircher TV-Produzent Werner Kimmig, Ehrenmitglied und Vorstand des Vereins. Ein von ihm produziertes Video gab abschließend eine gute Zusammenfassung über die gesamte Angebotspalette im Elternhaus.

Ein Quintett der Musikschule Achern/Oberkirch rundete diese sehr niveauvolle und beeindruckende Feier ab, bevor man sich bei einem Stehempfang im Elternhaus zum Small Talk traf.

Die komplette Rede von Fritz Pleitgen können Sie hier nachlesen»»

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Rund 190 Gäste nahmen am Dreikönigsball in Ober- kirch teil. Viele von ihnen schwangen das Tanzbein.

Die Freiburger Ärztinnen Charlotte Niemeyer (3. v. re.), Simone Hettmer (3. v. li.), und die Organisatoren.

Den musikalischen Glanzpunkt setzte die Sopranistin Anna Maria Kaufmann. © R. Vallendor (alle Bilder)

Förderverein für krebskranke Kinder sammelte beim Dreikönigsball 75.000 Euro


OBERKIRCH, 10. JANUAR 2015

Ein hoher Betrag ist zugunsten krebskranker Kinder am Samstag beim 27. Dreikönigsball in der „Oberen Linde“ zusammengekommen. Die 75.000 Euro fließen in den Unterhalt des Elternhauses und in die Onkologie-Forschung.

Die Erfolgsgeschichte des Dreikönigsballs in Oberkirch, der zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder Freiburg zum 27. Mal stattfand, geht unvermindert weiter. „Sie begleiten die Arbeit des Fördervereins finanziell und ideell über viele Jahre hinweg und haben Anteil an einer der erfolgreichsten Benefizveranstaltungen bundesweit“, zollte Bernd Rendler, der die Veranstaltung gemeinsam mit Werner Kimmig initiiert hatte, den Gästen großes Lob.

Um ein Gefühl für die Dimension der Unterstützung zu vermitteln, wartete er mit Fakten auf. 2014 hatte das Elternhaus der Uniklink Freiburg rund 19.000 Übernachtungen. Im Geschwisterkindergarten wurden 1900 Kinder ab dem Säuglingsalter betreut. Aus den Sozialfonds wurden 90 Familien unterstützt.

„Die Zahlen gehen leicht über die Lippen. Wir müssen uns bewusst machen, dass hinter jeder Zahl ein persönliches Schicksal steckt“, kommentierte Rendler. Werner Kimmig unterstrich, dass über 60.000 Euro pro Monat für den Unterhalt des Elternhauses benötigt werden. Als längst überfälligen Schritt nannte Rendler den Bau einer neuen Kinderklinik. Er schilderte diesbezüglich die vielen Widerstände in Stuttgart und auch klinikintern. Dank dem hartnäckigen Einsatz von Charlotte Niemeyer, der ärztlichen Direktorin der Kinderkrebsklinik, und  Kuratoriumsmitglied Willi Stächele (zwei Landtagsanfragen) und einem offenen Brief der Eltern könne bis Anfang 2017 mit dem Spatenstich gerechnet werden. Auf breite Zustimmung sei zudem die Forderung gestoßen, ein neues Elternhaus in unmittelbarer Nähe zu bauen.

Charlotte Niemeyer unterstrich die Notwendigkeit des Kinderklinikneubaus in Fusion mit dem St. Josef-Kinderkrankenhaus, um Synergieeffekte zu nutzen, aber auch, um die Konzepte in der Forschung umsetzen zu können. Um weiterzukommen, fehlten noch Forschungslabore (8 Millionen Euro) und ein Auditorium für Kinder. Niemeyer berichtete von dem Forschungsauftrag ihrer Mitarbeiterin, Kinderärztin Miriam Erlacher, der mit einem ERC Starting Grant der Europäischen Union in Höhe von 1,5 Millionen Euro für fünf Jahre unterstützt wird. Erlacher untersucht, wie ein krankhaft verstärkter Zelltod Blutkrankheiten und letztlich Leukämie auslösen kann.

Niemeyer dankte den Dreikönigsballgästen mit den Worten: „Es geht nur zusammen. Das trägt uns auch, wenn Sie uns unterstützen.“ Rund 190 Gäste genossen den Ballabend im festlichen Ambiente des großen Saals der „Oberen Linde“. Einen musikalischen Glanzpunkt setzte die Sopranistin und preisgekrönte Musical-Sängerin Anna Maria Kaufmann, die am Flügel von David Johnson begleitete wurde, mit Songs aus den Musicals „Phantom der Oper“ und „Elisabeth“ sowie aus ihrem Album „Blame it on the moon“.

Beim Song „Hallelujah“ von Leonard Cohen animierte sie das Publikum zum Mitsingen. Kaufmanns tolle Stimme und ihr Charme begeisterten die Ballgäste. Zu den flotten Klängen der „Euro-Band“ konnte man bis weit nach Mitternacht das Tanzbein schwingen.

Erschienen in der Acher-Rench-Zeitung am 12. Januar 2015
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Jürgen und Mauritia Mack, Werner Kimmig, Prof. Charlotte Niemeyer und Roland Mack freuen sich

Erstklassiges Entertainment bietet die Dinnershow „Cirque d´Europe“ © Europa-Park (alle Bilder)

Europa-Park-Chef Roland Mack, Paola Felix und Initiator Werner Kimmig (von links)

Das Zünglein an der Waage, wenn’s ums Überleben geht: 400 Gäste der Kimmig-Gala im Europa-Park zeigten sich spendabel und sammelten 87 355 Euro für krebskranke Kinder


OBERKIRCH, 21. NOVEMBER 2014

Es ist ein Abend mit Glanz und Glamour: Bei der Benefizgala, die der Oberkircher Fernsehproduzent Werner Kimmig und Europa-Park-Chef Roland Mack alljährlich im November im barocken Teatro dell Arte veranstalten, gibt es erstklassiges Entertainment und spritzige Live-Musik zu einem exquisiten Vier-Gänge-Menü vom französischen Sternekoch Emile Jung. Doch ums Feiern und Genießen allein geht es den 400 Gästen nicht. Ihr vorrangiges Ziel ist es, jene zu unterstützen, deren Leben weniger ganzvoll verläuft. 87 355 Euro kamen somit am 21. November für die krebskranken Kinder in der Freiburger Kinderklinik zusammen. Die Summe, die bei bisher 12 Galas gespendet wurde, wuchs damit auf stolze 1,1 Millionen Euro.

„Ohne Gesundheit ist alles nichts“, sagte Werner Kimmig in seiner Funktion als Vorsitzender des Kuratoriums im Freiburger Förderverein für krebskranke Kinder. „Dass Geld aber ein Zünglein an der Waage sein kann, wenn es ums Überleben geht, ist ebenfalls eine bittere Wahrheit.“ Kimmig engagiert sich seit Jahren nicht nur selbst für kleinen Patienten in Freiburg, sondern schafft es auch immer wieder, Prominente für das Thema zu sensibilisieren. Dieses Mal mischten sich Paola Felix und Flipper-Mitglied Olaf Malopski unter die Gala-Gäste aus Unternehmern, Politikern, Sportlern, Kultur- und Medienschaffenden. Vielen von ihnen liegt das Wohl der krebskranken Kinder in der Freiburger Kinderklinik ebenfalls schon lange am Herzen. Roland Mack etwa erklärte: „Seit der Eröffnung des Europa-Parks steht für uns die soziale Verantwortung für die Gesellschaft im Vordergrund. Wir unterstützen den Förderverein daher gerne. Neben finanzieller Hilfe besuchen unsere Artisten jedes Jahr die Tumorstation, um die kranken Kinder ein wenig abzulenken“.

Großzügige Geldspenden erlauben es dem Förderverein, Fachleute zu beschäftigen, die todkranke Kinder und deren Familien auf ihrem schweren Weg begleiten. Auch zahlreiche Forschungsprojekte, in denen nach den Ursachen unterschiedlichster Krebsarten gesucht wird, wären ohne den Förderverein undenkbar. Das wichtigste Anliegen der Vereinsmitglieder aber ist das Elternhaus in unmittelbarer Nähe zur Kinderklinik. 1995 komplett aus Spendenmitteln gebaut, stellt es für betroffene Familien seither eine zentrale Anlaufstelle dar. Allein im April dieses Jahres zählte man dort 2115 Übernachtungen, mehr als je zuvor seit der Eröffnung.

Für Werner Kimmig und das ganze Team von Ehrenamtlichen im Förderverein steht somit auch schon fest, welches Großprojekt sie als nächstes tatkräftig anpacken wollen: „Der Bau eines weiteren Elternhauses in nächster Nähe zum geplanten Neubau der Uni-Kinderklinik im Jahr 2017 ist nicht verhandelbar“, erklärte der Kuratoriumspräsident und bat die Anwesenden, großzügig ihre Herzen und Geldbeutel zu öffnen. Schließlich sei das Spendengeld beim Förderverein zweifelsohne am besten angelegt. „Hier bringt es Zinsen in Form von Hilfe und vielleicht sogar von Linderung und Heilung“, sagte Kimmig.

Am Ende zeigten sich die Gala-Gäste wieder einmal spendabel. Zur Belohnung lieferte der Europa-Park in seiner neuen Show „Casino“ artistische Meisterleistungen am laufenden Band und das von Meisterkoch Emile Jung kreierte Menü – Brust und Keule von der bretonischen Ente mit wildem Spargel und Kartoffel-Polenta – gab’s traditionell zum Selbstkostenpreis, damit die Spendensumme möglichst hoch ausfallen konnte. Die Getränke hatten die Winzerfamilien Männle (Durbach) und Fies (Ringelbach) sowie die Oberkircher WG kostenfrei zur Verfügung gestellt.




Über das Spendenergebnis freuten sich (von links): Bernd und Inge Rendler, die Ärzte der Freiburger Kinderklinik Charlotte Niemeyer und Martin Wlodarski sowie das Ehepaar Ursula und Werner Kimmig Roman Vallendor©0

Ehepaare Rendler und Kimmig setzen ihr Engagement beim Dreikönigsball fort / Spendensumme lag über 69.000 Euro


OBERKIRCH, 6. JANUAR 2014

Mehr als 69.000 Euro sind beim 26. Dreikönigsball im Hotel „Zur Oberen Linde“ in Oberkirch zusammengekommen. Die Spendensumme, die wieder in vollem Umfang an den Förderverein für krebskranke Kinder in Freiburg geht, wird für den Unterhalt des Elternhauses verwendet.

Die Erfolgsgeschichte des Oberkircher Dreikönigsballs in Oberkirch geht weiter. Eigentlich wollten die Initiatoren, die Ehepaare Inge und Bernd Rendler sowie Ursula und Werner Kimmig, nach dem Jubiläumsball 2013 die Organisation und Moderation in jüngere Hände legen. Das hohe Spendenaufkommen und die Tatsache, dass die Onkologieforschung weitere Erfolge zeitigt, motivierten sie jedoch, mit vollem Engagement weiter zu machen.

„Wir starten mit einem schönen Polster ins neue Jahr – ein Polster, das die fixen Kosten des Elternhauses für die ersten sechs Wochen sichert“, freute sich Werner Kimmig. Bei den Spendengeldern aus sämtlichen Benefizveranstaltungen, so Co-Moderator Bernd Rendler, gelte es für den Förderverein, das Niveau zu halten, um den Unterhalt des Elternhauses und vom Verein finanzierte Personalstellen in der Freiburger Uniklinik zu sichern. Wie wichtig die Fortschritte in der Tumorforschung sind, hob Charlotte Niemeyer, Ärztliche Direktorin der Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin in Freiburg, hervor. Bei den Überlebenschancen der Krebspatienten gebe es starke regionale Unterschiede. So liege der Anteil der Krebspatienten, die an der Erkrankung sterben, in Osteuropa um 20 bis 30 Prozent höher als in Nord- oder Mitteleuropa.

Neu auf forschender Seite stellte Niemeyer Kinderarzt Martin Wlodarski vor, der seine Erfahrung aus seinen Studien an der Charité Berlin und aus Forschungen über die Ursachen von Knochenmarkversagen und Leukämie in den USA einbringt. Wlodarski nannte das vom Förderverein gestiftete MRT-Diagnostikgerät für ihn eine unentbehrliche Hilfe in Notfallsituationen, in denen jede Sekunde zähle, um Kinderleben zu retten.

Neben den Oberkircher Kinderärzten nahm zum 25. Mal auch der ehemalige Leitende Ärztliche Direktor der Uniklinik Freiburg, Matthias Brandis, an der Benefizveranstaltung teil. Abschied nahmen die Ballgäste von Volker Wagner, Gründungsmitglied des Kuratoriums, der die Teilnahme am 26. Dreikönigsball nicht mehr erleben durfte.

Markus Dauber, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Offenburg, und Auktionator Jürgen Götz verwiesen auf die Benefizveranstaltungen zugunsten krebskranker Kinder am 11. Januar in der Oberrheinhalle in Offenburg bzw. am 29. Januar in der Gaststätte „Don Camillo“ in Oberkirch.




Unter den Gästen waren auch United-Charity-Gründerin Dagmar Kögel und ihre Tochter Alana

Initiator Werner Kimmig (links) mit Paola Felix (3. von rechts) und den Familien Mack

Gastgeber Werner Kimmig bei seiner Eröffnungsrede © Europa-Park (alle Bilder)

Bei der Dinner-Show servierte der Europa-Park artistische Meisterleistungen und ein buntes Showprogramm

11. Benefizgala für krebskranke Kinder im Europa-Park Rust erbrachte 83.400 Euro


OBERKIRCH, 29. NOVEMBER 2013

Bei der 11. Benefizgala zu Gunsten des Freiburger „Fördervereins für krebskranke Kinder“ rollte der Europa-Park mit seiner Dinner-Show „RefleXions“ wieder den roten Teppich artistischer Meisterleistungen aus. Am 29. November lud der Oberkircher TV-Produzent Werner Kimmig, Vorsitzender des dem Verein angeschlossenen Kuratoriums, gemeinsam mit der Familie Mack wieder zu einer glamourösen Benefizgala in das barocke „Teatro dell’Arte“ in den Europa-Park ein. Paola Felix, Olaf Malolepski die Geschwister Hoffmann, Dagmar und Karlheinz Kögel, die Mitglieder des Landtags Baden Württemberg, Gundolf Fleischer, Peter Straub, Willi Stächele und Helmut Rau, sowie die Professoren der Universitätsklinik in Freiburg, Prof. Dr. Matthias Brandis, Prof. Dr. Charlotte Niemeyer und Prof. Dr. Kontny zählten zu den prominenten Gästen. Bei der Veranstaltung für den guten Zweck, die in diesem Jahr kam eine Summe von 83.400 Euro zusammen. Seit Beginn dieses Engagements konnten Spendengelder in Höhe von über Einer Million Euro gesammelt werden. Diese gingen in vollem Umfang an den Förderverein für krebskranke Kinder.

Die Gastgeber des Abends, Werner Kimmig und die Familie Mack, luden am 29. November bereits zum elften Mal zu einer Benefizgala in den Europa-Park ein. Rund 350 Gäste folgten der Einladung und genossen eine artistisch-kulinarische Genussreise der Extraklasse im Rahmen der Dinner-Show „Cirque d´Europe“. Mit einem Vier-Gänge-Gala-Menü vom französischen Sternekoch Emile Jung, erstklassigem Entertainment und abwechslungsreicher Live-Musik trug das neue Programm „RefleXions“ seinen Teil zur Spendierfreude der Gäste bei. Der Wein wurde freundlicherweise von der Oberkircher Winzergenossenschaft und vom Weingut Heinrich Männle aus Durbach kostenlos zur Verfügung gestellt. Den Schnaps stiftete die Edelobstbrennerei Franz Fies aus Oberkirch-Ringelbach.
Der Förderverein für krebskranke Kinder freute sich sehr über die Spendengelder und kann diese dringend für den Unterhalt des Elternhauses gebrauchen. Werner Kimmig, Vorsitzender des Kuratoriums des Fördervereins krebskranker Kinder: „Alleine für diese Aufgabe werden jeden Monat über 50.000 Euro benötigt. Und Sie, die Sie uns jedes Jahr wieder mit großzügigen Spenden helfen, sind die Stützpfeiler unseres Fördervereins“.

Unter dem Motto „Helfen hilft!“ verfolgt der Förderverein für krebskranke Kinder seit 33 Jahren das Ziel, die personelle und räumliche Ausstattung der Universitäts-Kinderklinik soweit zu verbessern, dass betroffene Eltern und Geschwister von krebskranken Kindern dauerhaft in der Nähe der kleinen Patienten sein können. Nach zahlreichen Spendenaktionen konnte bereits im Jahr 1995 ein Elternhaus direkt neben der Uni-Kinderklinik eröffnet werden. Zahlreiche weitere Verbesserungen in der Behandlungs- und Betreuungsqualität, wie beispielswiese ein Geschwisterkindergarten, die Unterstützung verwaister Eltern und die Förderung der Forschung folgten.

Viele Prominente wie Paola Felix, Arthur Abraham, Carmen Nebel, Stefan Mross, Katarina Witt, Harald Schmidt, Karlheinz und Dagmar Kögel , Christina Obergföll; Harald Schmidt, Johannes Kalpers, Stefanie Hertel, die Geschwister Hofmann, Hansy Vogt, Die Flippers und viele andere unterstützen die Arbeit des Fördervereins durch zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen. Ebenso engagieren sich der ehemalige Baden-Württembergische Finanzminister Willi Stächele, der Abgeordnete des Europäischen Parlaments Dr. Andreas Schwab und viele weitere bekannte Persönlichkeiten für die Patienten. Der Familie Mack, Inhaber des Europa-Park, liegt das Wohl der Kinder auch ganz besonders am Herzen. Roland Mack: „Als Werner Kimmig mich vor 11 Jahren bat die Arbeit des Fördervereins krebskranker Kinder zu unterstützen, habe ich keine Sekunde überlegt. Neben der jährlichen Gala unterstützt die Familie Mack viele andere Aktionen des Vereins und trägt durch Besuche unserer Artisten auf der Tumor-Station jedes Jahr zur Ablenkung der kranken Kinder und ihren Eltern bei“.




Freude über eine Großspende für den Förderverein: von links Werner Kimmig, Stefan Mross, Bernd Rendler Fritz Bierer©0

Stefan Mross übergibt 9932 Euro an den Förderverein für krebskranke Kinder


OBERKIRCH, NOVEMBER 2013

Sänger und Fernsehmoderator Stefan Mross („Immer wieder sonntags“) hat einen Spendenscheck über 9932 Euro an den Kuratoriums-Vorsitzenden des Fördervereins krebskranker Kinder Freiburg, Werner Kimmig, und das Vorstandsmitglied Bernd Rendler übergeben. Der Betrag war beim Weinfest-Eröffnungsabend Anfang September in Oberkirch zusammengekommen, bei dem Mross und andere Stars der Volksmusik ohne Gage aufgetreten sind. Die Reise- und Übernachtungskosten der Künstler hatte TV- Produzent Werner Kimmig spendiert, der seit 23 Jahren mit Mross zusammenarbeitet. „Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir in den Anfangsjahren noch mit Videokameras die Formate auf VHS-Kassetten spielten“, erklärte Mross, der 2014 das Zehnjährige bei „Immer wieder sonntags“ und sein 25-jähriges Bühnenjubiläum feiern kann.

Dass Mross und seine Kollegen den Förderverein krebskranker Kinder in Freiburg unterstützen, ist fast schon zur Tradition geworden. Zwei Benefizkonzerte fanden bereits in Oberkirch, zwei in Rust statt. „Nächstes Jahr ist wieder Rust an der Reihe“, erklärte Stefan Mross, der sich zurzeit auf die Weihnachtstournee vorbereitet.




Hilfe von der Basis: Förderverein für krebskranke Kinder unterstützt die Krebsforschung an der Freiburger Uniklinik


18. OKTOBER 2013

Seit 1996 gibt es im „Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Freiburg“ das „Kuratorium für Forschung und Wissenschaft“. Das Gremium um den Oberkircher TV-Produzenten Werner Kimmig hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Krebsforschung an der Freiburger Universitätsklinik zu fördern und zu unterstützen. Zu diesem Zweck haben die rund 50 Kuratoriumsmitglieder im vergangenen Jahr fast 700.000 Euro an Spenden gesammelt. Ein großer Teil des Geldes fließt aktuell in eine groß angelegte Studie über die Ursachen der Schweren Aplastischen Anämie (SAA).

Prof. Dr. Charlotte Niemeyer, Ärztliche Direktorin am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin an der Freiburger Universitätsklinik, hat für das Engagement von Förderverein und Kuratorium eine treffende Umschreibung geprägt: „Das Trampolin, auf dem wir springen können“. „Wenn heute schon acht von zehn krebskranken Kindern nach der Therapie als geheilt entlassen werden können“, bekräftigte die Kinderärztin und Krebsforscherin unlängst bei einer Sitzung des Kuratoriums im Europa-Park in Rust, „dann liegt das vor allem an der aktiven Forschung.“ Doch öffentliche Gelder sind knapp und die Zuwendungen aus Stiftungen häufig von allerlei Voraussetzungen abhängig. Um ihre ehrgeizigen Ziele verfolgen zu können, sind die Forscher an der Freiburger Universitätsklinik auf aktive Unterstützung angewiesen.

700.000 Euro kamen bei insgesamt 27 Benefizveranstaltungen zusammen, die die Kuratoriumsmitglieder zwischen Baden-Baden und der Baar auf die Beine stellten. Das Angebot reichte vom Pokerturnier über eine Musik-Gala mit Stefan Mross, einen Ballabend und einen Faschingsverkauf bis zur Dinnershow und zum Golfturnier. „Heutzutage traut sich auch kein Kuratoriumsmitglied mehr, bei privaten Festen nicht um Spenden für die Krebsforschung zu bitten“, erklärte Kuratoriumspräsident Werner Kimmig. Der TV-Produzent ist der Motor und der Kopf der Initiative aus Vertretern von Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur und unermüdlich für die gute Sache im Einsatz. Durch Kimmig sind viele Aktionen und Spenden in der Vergangenheit überhaupt erst möglich geworden. So konnten über von ihm produzierte Fernsehshows schon mehrere Millionen Euro für die krebskranken Kinder gesammelt werden. TV-Größen und Prominente arbeiten aktiv im Kuratorium mit oder schicken zumindest stattliche Spenden.

Doch auch der „Förderverein für krebskranke Kinder“ als übergeordnete Vereinigung hat in diesem Herbst Grund zur Freude: 2012 war mit Blick auf das Spendenaufkommen eines der besten Jahre überhaupt. So hat nach Auskunft von Vorstandsmitglied Bernd Rendler die Anzahl der Spendeneingänge im vergangenen Jahr mit über 9000 Einzelspenden einen neuen Höchststand erreicht. Die überwältigende Mehrheit der Spenden (8263) umfasste dabei Beträge unter 500 Euro. „Das zeigt uns, dass wir von einer unheimlich breiten Bevölkerungsschicht getragen werden“, freute sich Rendler. „Unsere Stärke liegt an der Basis.“

Die europaweite EWOG-Studie zur Schweren Aplastischen Anämie (SAA), die von Freiburger Forschern unter der Leitung von Prof. Dr. Brigitte Strahm durchgeführt wird, ist jedoch nur ein Projekt auf der Agenda von Kuratorium und Förderverein. Auch bei einer zweiten Studie zum Myeldysplatischen Syndrom (MDS) erwarten die Forscher in Freiburg aus der Zusammenarbeit über europäische Landesgrenzen hinweg neue, wegweisende Erkenntnisse für die Diagnose und Behandlung der Erkrankung. Darüber hinaus unterstützten Kuratorium und Förderverein im vergangenen Jahr die Patientenversorgung und die Laborarbeit in der Klinik mit insgesamt 545.000 Euro. Die Finanzierung dreier Personalstellen kosteten 142.000 Euro. Für den Förderverein bleibt unterdessen der Unterhalt des Elternhauses mit 41 Zimmern und 73 Betten der Schwerpunkt. 1500 Übernachtungen pro Monat werden hier gezählt. Der Unterhalt produziert Fixkosten in Höhe von 50.000 Euro monatlich. Schon richten die Vereinsmitglieder den Blick aber auch weit in die Zukunft: Wenn im Jahr 2015 tatsächlich der Spatenstich für den derzeit heiß diskutierten Neubau für eine Kinderklinik in Freiburg fällt, soll im direkten Umfeld auch ein neues Elternhaus entstehen. „Wir sind dabei“, versprachen Werner Kimmig und Bernd Rendler jetzt in Rust. Und: „Den Kellerboden haben wir schon zusammen.“

Kontakt zum Förderverein:
Bernd Rendler, Butschbacher Straße 47, 77704 Oberkirch, Tel: 07802-3347, bernd.rendler@helfen-hilft.de
Johannes Bitsch, Blumenstraße 12a, 77704 Oberkirch, Tel: 07802-981809, johannes.bitsch@helfen-hilft.de


 


Die Swiss German Dixie Corporation (von links), in der Besetzung Daniel Kobler (Posaune), Albert Gabriel (Sousaphon), Flavio Ferrari (Drums), Roland Wohlhüter (Trompeter), Walter Vocke (Banjo), Kurt Lauer (Bandleader, Klarinette), begeisterten 200 Zuhörer Roman Vallendor©0

200 begeisterte Zuhörer swingten bei Dixie-Musik


OBERKIRCH, JULI 2013

Rund 200 Zuhörer waren am 28. Juli in den Oberkircher Stadtgarten gekommen, um die renommierte „Swiss German Dixie Corporation“ live zu erleben, aber auch um den Förderverein für krebskranke Kinder mit ihrem Eintrittsgeld und Spenden zu unterstützen. Wie Christian Weiß ausführte, war sein Vater immer ein großer Fan der Dixie-Musik gewesen. Der Vorschlag, ein Gedächtniskonzert zu veranstalten, stammte von Bandleader Kurt Lauer. Der Oberkircher Produzent Werner Kimmig, der dem Vorstand des Fördervereins angehört, setzte die Idee zusammen mit der Ehefrau des verstorbenen Unternehmers, Gerda Weiß, um. Viele ehrenamtliche Helfer und Sponsoren aus Oberkich und Umgebung unterstützten das Vorhaben mit ihrem Engagement.

Die sechs Musiker der „Swiss German Dixie Corporation“, die sich seit 35 Jahren der Dixie-Musik mit Leidenschaft verschrieben haben, sind mittlerweile Ehrenbürger der amerikanischen Stadt New Orleans. Mit Stücken wie „St. James Infirmary Blues“, „Creole Jazz“, „Christopher Columbus Boogie“ und „Mardi Gras Mamboihres“ und vielen weiteren Lieblingsstücken von Rolf Weiß verzückten die sechs Musiker das Publikum. Bandleader Kurt Lauer moderierte mit launigen Worten. Das eineinhalbstündige Konzert begeisterte die Zuhörer restlos. Die Band erntete dafür frenetischen Applaus.




Spendenübergabe: Das Foto zeigt von links vorne die „fröhlichen Frühaufsteher“ Sascha Zeus und Michael Wirbitzky, Markus Ell, hintere Reihe von links Vorstandsmitglied Werner Kimmig und Duschan Gert, Betriebsleiter der Schwarzwald Sprudel GmbH. Susanne Wagner-Köppel©0

Comedy-Night erlöst 20.000 Euro für krebskranke Kinder – Scheckübergabe mit Wirbitzky und Zeus


OBERKIRCH, MAI/JULI 2013

Rund 20.000 Euro wurden bei der 2. Oberkircher Comedy-Night als Spende für den Förderverein krebskranker Kinder Freiburg erlöst. Auf Initiative von TV-Produzent Werner Kimmig waren die SWR3-Morningshow-Moderatoren Michael Wirbitzky und Sascha Zeus im Mai in der Versandhalle der Oberkircher Winzer eG aufgetreten und hatten fast 1000 Zuhörer begeistert.

Der geschäftsführende Vorstand der Winzergenossenschaft, Markus Ell, überreichte im Juli vor der Kulisse des Kurhauses Baden-Baden das Geld an die Vorstandsvertreter des Fördervereins für krebskranke Kinder. Die „fröhlichen Frühaufsteher“ Wirbitzky und Zeus hatten auf ihre Gage verzichtet und freuten sich nun umso mehr angesichts des stolzen Betrages, der für die krebskranken Kinder zusammen gekommen war. Nach Auskunft von Duschan Gert, Betriebsleiter bei Schwarzwald Sprudel, wurden an diesem Abend zusätzlich 3000 Euro beim Verkauf von Getränken erlöst.

„Für den Unterhalt des Elternhauses benötigen wir monatlich 50.000 Euro“, sagte Bernd Rendler vom Vorstand des Vereins. Zwischen 1600 und 1800 Übernachtungen werden dort monatlich gezählt. Eltern können in dem Haus in unmittelbarer Nähe ihrer schwerstkranken Kinder sein. Weitere Mittel fließen in Forschung, medizinische Geräte, Ärzte- und Schwesternstellen. Man zähle rund 9000 Spender, sagte Werner Kimmig, der seit vielen Jahren dem Vorstand des Fördervereins als Präsident des Kuratoriums für Forschung und Wissenschaft abgehört. Die Spender schätzten den „topografischen Bezug“. Sie wüssten, was mit ihrem Geld geschieht. „Denn alle Gelder gehen eins zu eins ins Projekt“, sagte Kimmig. Die Mitglieder des Vorstands und des Kuratoriums arbeiten alle ehrenamtlich.

Markus Ell bezeichnete den Erfolg der Comedy-Night als „sensationell“. Bereits nach drei Wochen sei der Abend ausverkauft gewesen. Für die Mitarbeiter liefen die Vorbereitungen parallel zum Tagesgeschäft. Lohn der Mühen sei das „sehr positive Erlebnis für so eine gute Sache“, sagte Ell. Bernd Rendler ergänzte: „Es gab nur Gewinner.“

Am Programm für die 3. Oberkircher Comedy-Night wird noch gefeilt, aber der Termin steht bereits fest: 29. Mai 2014.




Werner Kimmig (Mitte) bedankte sich im Namen des Fördervereins bei den Organisatoren des Benefizturniers: Nicole Pramberger, Club-Präsident Dr. Joachim Tabellion, BTS-Geschäftsführer Ralf Korn und Diana Leutner (von links).

Die BTS Open spielen 8000 Euro ein


LAHR, JUNI 2013

Rekorderlös bei den BTS Open: Das Benefizturnier vom BTS ReiseCenter in Lahr (Schwarzwald) ist der Höhepunkt im Kalender des Golf Club Ortenau – und das nicht nur aus sportlichen Gründen. „Das wichtigste ist: Wir haben einen neuen Rekorderlös für den guten Zweck erspielt“, sagte BTS-Geschäftsführer Ralf Korn. „Dank der Unterstützung unserer Sponsoren und so vieler Teilnehmer wie noch nie können wir die Arbeit des Fördervereins für krebskranke Kinder Freiburg mit 8000 Euro unterstützen.“

Für den Förderverein war Werner Kimmig auf den Golfplatz im Gereuter Tal gekommen. Als Vorstand engagiert er sich seit Jahren im Förderverein und berichtete von den aktuellen Herausforderungen. Angesichts des geplanten Umzugs der Kinderklinik in einen noch zu errichtenden Neubau rüstet sich der Verein derzeit für den Bau eines neuen Elternhauses. Mehrere Millionen Euro sind für das Projekt nötig – entsprechend dankbar zeigte sich Werner Kimmig über den Spendenscheck. „Es ist wirklich fantastisch, was Sie hier auf die Beine gestellt haben!“

Ralf Korn und sein Team vom BTS ReiseCenter haben schon Pläne für das neue Jahr. „Unser Ziel ist es, aus den BTS Open auf dem Gelände des Golf Club Ortenau das größte Benefizturnier in ganz Südbaden zu machen. Und ich bin sehr froh, dass wir mit der Hager Group für nächstes Jahr schon einen neuen Hauptsponsor gefunden haben.“

90 Starter in sechs Klassen, herausragende Ergebnisse bei herrlichem Sommerwetter und eine bis tief in die Nacht gut besuchte Cocktailbar. „Zweifelsohne: Das ist das Turnier des Jahres“, sagte Dr. Joachim Tabellion, der Präsident des Golf Club Ortenau bei der Siegerehrung nach dem Turnier am Samstag. Bei den Herren hatte sich zuvor Vorjahressieger Patrick Decker knapp vor Club-Präsident Dr. Joachim Tabellion durchgesetzt, die Damenwertung gewann die erst 19-jährige Gloria Vergin.

Für die Organisation des Benefiz-Turniers hatte sich das BTS ReiseCenter Lahr mit dem Freiburger Ausrüster Golfhouse zusammengetan. BTS-Geschäftsführer Ralf Korn: „Wir haben diesen Rekorderlös nicht zuletzt der Unterstützung unserer Sponsoren und Unterstützer zu verdanken: der Firma Zürcher Bau, Dorle Hager, der Judith und Jürgen Grossmann Stiftung, den vielen Teilnehmern sowie dem TUS Ottenheim und meinem BTS-Team, die dafür gesorgt haben, dass Service und Organisation fantastisch funktioniert haben.“