Max mustermann zeile 1 Max mustermann zeile 2 Werner Kimmig GmbH©  

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Zweitbeste Quote aller Zeiten


10. OKTOBER 2010, 21.45 UHR – ARD

Mit einem Marktanteil von über 21 Prozent war der Deutsche Fernsehpreis 2010 der zweitbeste aller Zeiten. Bei der 12. Verleihung sahen im Schnitt fast vier Millionen Menschen ab drei Jahren zu. Damit konnte die von Sandra Maischberger und Kurt Krömer moderierte Gala gegenüber dem Vorjahr deutlich zulegen. Neu war auch die Anfangszeit: Erstmals begann die Preisverleihung nicht um 20.15 Uhr, sondern erst um 21.45 Uhr. Das Erste zeigte den Fernsehpreis direkt im Anschluss an den quotenstarken Tatort.

Die neunköpfige, unabhängige Jury unter der Leitung von Bettina Böttinger und Christoph Keese hatte erst am Tag der Gala über die Preisträger entscheiden. „Ein Fernsehjahr mit unumstrittenen Spitzenleistungen: Unser Star für Oslo, Im Angesicht des Verbrechens und 24h Berlin waren die herausragenden Produktionen", sagte die Jury-Vorsitzende Bettina Böttinger. „Besonders haben wir uns auch über frische und mutige Formatentwicklungen gefreut wie Danni Lowinski oder Klimawechsel.“ Ko-Vorsitzender Christoph Keese ergänzte: „Inhaltlich relevant und formal innovativ hat das Fernsehen einmal mehr bewiesen, was das Medium kann. Wir gratulieren allen Kreativen zu ihren herausragenden Werken.“

Je zwei Preise gingen an Im Angesicht des Verbrechens (Bester Mehrteiler und Besondere Leistung Fiktion für das Schauspielerensemble) und an Stefan Raab. Mit Unser Star für Oslo gewann Raab die Kategorie Beste Unterhaltung, als Entertainer des Jahres wurde er in der neu geschaffenen Kategorie Besondere Leistung Unterhaltung geehrt.

Als herausragend beurteilte die Jury darüber hinaus Im Angesicht des Verbrechens von Dominik Graf. Die Ausnahmeproduktion wurde Preisträger in der Kategorie Bester Mehrteiler, die Schauspieler Marie Bäumer, Vladimir Burlakov, Alina Levshin, Marko Mandić, Mišel Matičević, Max Riemelt, Katharina Nesytowa, Ronald Zehrfeld gewannen den Preis für die Besondere Leistung Fiktion.

Die Werner Kimmig GmbH produziert den Deutschen Fernsehpreis seit dessen Gründung im Jahr 1999.


Deutscher Fernsehpreis 2010 – die Preisträger im Überblick

Bester Fernsehfilm:

Tatort: Weil sie böse sind (ARD/HR)
Produzentin: Liane Jessen
Regie: Florian Schwarz
Schauspieler: Matthias Schweighöfer, Milan Peschel, Andrea Sawatzki, Jörg Schüttauf (stellvertretend für das Ensemble)
Redaktion: Jörg Himstedt (HR)
Buch: Michael Proehl
Kamera: Dominik Schunk
Schnitt: Stefan Blau
Musik: Fabian Römer
Ausstattung: Károly Pákozdy (Szenenbild), Katharina Schnelting (Kostüm)

Bester Mehrteiler:
Im Angesicht des Verbrechens (ARD/WDR/Degeto/BR/Arte/SWR/NDR/ORF/TYPHOON AG)
Produzent: Marc Conrad
Executive Producer: Kathrin Bullemer
Regie: Dominik Graf
Schauspieler: Max Riemelt, Marie Bäumer (stellvertretend für das Ensemble)
stellvertretend für die Redaktion: Wolf-Dietrich Brücker (WDR), Jörn Klamroth (Degeto)
Buch: Rolf Basedow, Dominik Graf
Kamera: Michael Wiesweg
Schnitt: Claudia Wolscht
Musik: Sven Rossenbach, Florian van Volxem

Beste Serie:
Danni Lowinski (Sat.1/PHOENIX FILM Karlheinz Brunnemann GmbH & Co. Produktions KG)
Produzent: Markus Brunnemann
Schauspieler: Annette Frier (stellvertretend für das Ensemble)
Redaktionsleitung: Joachim Kosack (Sat.1)
Headautor: Marc Terjung

Bester Schauspieler:
Christoph Bach für Dutschke (ZDF/teamWorx Television & Film GmbH)

Beste Schauspielerin:

Ulrike Kriener für Klimawechsel (ZDF/MOOVIE the art of entertainment GmbH

Beste Dokumentation:
Aghet – Ein Völkermord (ARD/NDR/Trebitsch Entertainment GmbH)
Autor: Eric Friedler

Beste Reportage:
Somalia – Land ohne Gesetz (ZDF)
Autor: Ashwin Raman

Beste Information:
logo! Die Welt und ich (KI.KA/ZDF)
stellvertretend für das Moderatorenteam: Anja Roth
Redaktionsleitung: Eva Radlicki

Beste Sportsendung:
Die Fußball-WM 2010 bei RTL
Moderator/Experte: Günther Jauch, Jürgen Klopp
Kommentator: Florian König
Sportchef: Manfred Loppe

Beste Unterhaltung:
Unser Star für Oslo (ARD/NDR/ProSieben/Brainpool TV GmbH)
Produzent: Jörg Grabosch
Regie: Ladislaus Kiraly
Moderation: Sabine Heinrich, Matthias Opdenhövel
Oslo-Star: Lena Meyer-Landrut
Juror und Produzent: Stefan Raab
Redaktionsleitung: Thomas Schreiber (ARD), Jobst Benthues, Christiane Teich (ProSieben)

Beste Comedy:
heute-show (ZDF/Prime Productions GmbH)
Moderator: Oliver Welke
Redaktionsleitung: Stephan Denzer
Produzent: Georg Hirschberg
Headautor: Morten Kühne

Bestes Dokutainment:

Rach, der Restauranttester und Rachs Restaurantschule (RTL/Eyeworks Entertainment GmbH)
Gastronom: Christian Rach
Produzent: Oliver Fuchs
Bereichsleitung: Tom Sänger

Besondere Leistung Fiktion (Gesetzter Preis):
Das Schauspieler-Ensemble von Im Angesicht des Verbrechens (ARD):
Marie Bäumer, Vladimir Burlakov, Alina Levshin, Marko Mandić, Mišel Matičević,
Max Riemelt, Katharina Nesytowa, Ronald Zehrfeld

Besondere Leistung Information (Gesetzter Preis):

Volker Heise und Thomas Kufus für die Entwicklung und Produktion von
24h Berlin – Ein Tag im Leben (RBB/Arte/Zero One Film GmbH)

Besondere Leistung Unterhaltung (Gesetzter Preis):
Stefan Raab, Entertainer des Jahres

Förderpreis (Gesetzter Preis):
Michelle Barthel und Carolyn Genzkow für Keine Angst (ARD/WDR/Tag-Traum Filmproduktion)

Publikumspreis 2010:
Sturm der Liebe (ARD/Bavaria Fernsehproduktion)
Produzent: Bea Schmidt (Bavaria Fernsehproduktion)
Redaktion: Dr. Wolfgang Wegmann (WDR), Lara Gross (BR)
Chefautor: Dr. Peter Süss
Schauspieler: Lorenzo Patané, Uta Kargel, Dirk Galuba

Ehrenpreis der Stifter:
Fußball-Nationalmannschaft der Herren 2010 mit ihrem Trainer- und Betreuerstab

Als Beste Schauspielerin 2010 wurde Ulrike Kriener für ihre Rolle in Klimawechsel ausgezeichnet Die Moderatoren des 12. Fernsehpreises: Sandra Maischberger und Kurt Krömer „Danni Lowinski”-Darstellerin Annette Frier nahm den Preis in der Kategorie „Beste Serie” entgegen WDR ©0 Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf nahmen den Preis stellvertretend für das Tatort-Team entgegen Als Bester Schauspieler 2010 wurde Christoph Bach für seine Darstellung von Rudi Dutschke geehrt Die „heute-show“ mit Oliver Welke holte den Preis in der Kategorie Beste Comedy WDR ©0 Monika Piel, WDR Intendantin und Vorsitzende der Stifter, bei der Begrüßung Oliver Bierhoff nimmt für die deutsche Fußball-National-mannschaft den Ehrenpreis der Stifter in Empfang Zwei Preise für Stefan Raab: "Beste Unterhaltung" und "Besondere Leistung Unterhaltung" WDR ©0 Finale: Cindy aus Marzahn schnappt sich Kurt Krömer, und Sandra Maischberger kann’s nicht fassen. Die Sieger auf einen Blick: Alle Preisträger und Laudatoren auf der Bühne Beim Publikumspreis entschieden sich die Zuschauer für „Sturm der Liebe“ WDR ©0